
Foto: Angelika Zinzow
Das bin ich: Nora Imlau, 28 Jahre alt, Journalistin und Mutter von zwei kleinen Töchtern. Seit vier Jahren arbeite ich als freie Redakteurin bei der Zeitschrift „Eltern“. Konkret heißt das: Ich schreibe regelmäßig große Geschichten für das monatlich erscheinende Hauptheft, darunter viele Titelgeschichten, außerdem kleinere Meldungen sowie Artikel für Sonderhefte. Das im Herbst 2010 erschienene ELTERN Special „Mein Baby“ habe ich als verantwortliche Redakteurin konzipiert, in seiner Umsetzung von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt betreut und größtenteils auch selbst geschrieben. Vereinzelt habe ich auch Texte in anderen Medien veröffentlicht, etwa in der Deutschen Hebammenzeitschrift.
Bereits während meines Studiums der Germanistik und Medienwissenschaft in Marburg und Vancouver habe ich mich fürs Schreiben insbesondere über Familienthemen begeistert und deshalb schon parallel zur Uni für die Zeitschrift „Eltern“ geschrieben. Meine Spezialität war dabei von Anfang an das kritische Hinterfragen: Was ist der Grund dafür, dass wir mit Babys so umgehen und nicht anders? Besonders prägend für diesen Blickwinkel war mein Jahr Auslandsstudium in Kanada, wo ich ganz andere Blickwinkel auf die Babyzeit kennenlernte wie etwa das „Attachment Parenting“ Konzept des amerikanischen Kinderarztes William Sears, der sich für langes Stillen, häufiges Tragen und gemeinsames Schlafen von Eltern und ihren Babys einsetzt. Ideen, die natürlich nicht alle Eltern umsetzen, die aber auch in keiner nordamerikanischen Erziehungszeitschrift unerwähnt bleiben – und so das Spektrum der Möglichkeiten erweitern. Diese Vielfalt an möglichen Wegen zu kennen empfanden mein Mann und ich als großen Vorteil, als wir – ganz bewusst noch im Studium – selbst unser erstes Kind bekamen.
Diese Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit ein. So weiß ich aus vielen Briefen und E-Mails, dass meine Leserinnen und Leser neben meiner sorgfältigen Recherche, meinem breit gefächerten Babywissen und meinem lockeren, leicht verständlichen Schreibstil vor allem meine große Offenheit gegenüber verschiedenen Erziehungskonzepten, Familienmodellen und Lebensentwürfen schätzen. Dennoch sind meine Texte nie beliebig: Sprechen Fakten eine eindeutige Sprache, beziehe ich klar Position und nenne auch unbequeme Wahrheiten beim Namen.
Um meine Texte stets auf dem neusten Stand der Wissenschaft zu halten, pflege ich enge Kontakte mit namhaften Experten verschiedener Disziplinen, die ich bei kniffligen Fragen um Einschätzung und Rat bitte. Genauso wichtig ist mir der Austausch mit anderen Müttern und Vätern. In den vergangenen Jahren war es für mich bereits selbstverständlich und wichtig, über Internetforen und soziale Netzwerke mit meinen Leserinnen und Lesern in Kontakt zu stehen und hautnah mitzuerleben, welche Themen sie bewegen. Diese Website ist ein weiterer Schritt in diese Richtung: Nun ist es noch einfach als bisher, mir bei meiner Arbeit über die Schulter zu sehen, zu erfahren, wann ich wieder Familien für Fallgeschichten suche und mich durch Rückmeldungen und Anregungen zu unterstützen. Vielen Dank dafür!
Arbeitsproben
Hier finden Sie drei Beispiele meiner Arbeit für die Zeitschrift ELTERN.
Patricias zweite Chance
Patricia, heute 33, war 13, als sie zum ersten Mal zu Drogen griff. Die Sucht bestimmte ihr Leben, auch als sie mit 26 ihren Sohn Dennis bekam. Sie verließ Mann und Kind. Dass sie heute ihrem zweiten Sohn Max eine gute Mutter sein kann, verdankt sie einer ungewöhnlichen Suchthilfe-Einrichtung
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Bin ich eine emanzipierte Mutter?
Ich habe die ELTERN im Abo. Und die EMMA. Das zeigt ganz gut, was ich gern sein möchte: eine gute Mutter. Und eine emanzipierte Frau. Ich hätte nur nie gedacht, dass es mir so schwerfallenwürde, beides unter einen Hut zu kriegen. Das hat verschiedene Gründe.
„Wie lange soll ich stillen?“
Mein Extra aus Heft 5/2011 ist jetzt auch online zu lesen:
Die Frage ist persönlich. Die Frage ist emotional. Und vor allem ist sie verdammt schwer zu beantworten: Wie lange will ich stillen? Dass ausschließliches Stillen für Babys in den ersten vier bis sechs Monaten das Beste ist, gilt mittlerweile als unbestritten. Was aber nicht bedeutet, dass es auch die Mutter als das Beste für sich empfinden muss. Und danach wird’s sogar noch komplizierter: Sollte mit dem ersten Brei das Abstillen beginnen? Oder bleibt das Stillen auch jetzt noch wichtig?
Hier reden fünf Mütter ganz persönlich über das Stillen – wie lange sie ihrem Kind die Brust gegeben haben, und warum sie irgendwann den richtigen Zeitpunkt gekommen sahen, damit aufzuhören.










