Nora Imlau und ihre Töchter

Mein offener Brief an unsere Familienministerin Manuela Schwesig

Liebe Frau Schwesig,

meine Tochter Linnea ist gerade sieben Jahre alt geworden. Aus der Zeitung weiß ich, dass Ihr Sohn in etwa gleich alt ist wie sie. Und das heißt, dass Sie vor einigen Jahren genau vor denselben Fragen standen wie ich: Wie kann ich sichergehen, dass es meinem Baby im Bauch gut geht?

(Bildnachweis: Jenzig71/photocase.com)

Brauche ich eigentlich einen Geburtsvorbereitungskurs? Und: Wo will ich mein Kind zur Welt bringen? Wie Sie sich in all diesen Punkten entschieden haben, weiß ich nicht, und es geht mich auch nichts an.

Aber ich weiß: Sie und ich, wir hatten damals die Wahl. Denn als wir schwanger waren, gab es noch Haftpflichtversicherungen, die die Arbeit freiberuflicher Hebammen zu einem vernünftigen Preis versicherten. Und so konnten wir Mütter uns damals frei entscheiden, ob wir zur Schwangerschaftsvorsorge zu unserer Frauenärztin oder zu unserer Hebamme oder zu beiden im Wechsel gehen wollten. Zur Geburt hatten wir die Wahl zwischen einer Klinikentbindung mit oder ohne Beleghebamme, einer Geburtshaus- und einer Hausgeburt. Im Wochenbett kam dann in jedem Fall unsere Nachsorgehebamme vorbei, sah nach, ob sich das Baby gut entwickelte und ob unsere Geburtsverletzungen gut heilten. Sie half uns bei den ersten Stillversuchen, hatte beruhigenden Antworten auf unsere vielen besorgten Fragen und sprach uns Mut zu, wenn uns in den ersten Wochen als junge Familie alles über den Kopf zu wachsen schien. Später konnten wir dann zur Rückbildungsgymnastik und zur Babymassage in ihre Hebammenpraxis kommen, uns untereinander austauschen und ihr unser Herz ausschütten. Und wenn wir viel später nochmal eine Frage hatten, etwa zum Stillen oder zum Beikoststart, war ihr guter Rat immer nur einen Telefonanruf von uns entfernt.

Bereits heute ist dieses einst so dicht gespannte Netz der Hebammenhilfe bei uns in Deutschland dünn und brüchig geworden. Aufgrund der extrem angestiegenen Haftpflichtprämien mussten in den vergangenen Jahren immer mehr Hebammenpraxen und Geburtshäuser schließen. Viele freiberufliche Hebammen konnten sich nur noch über Wasser halten, indem sie aus ihrem Kerngeschäft, der Geburtshilfe, ausstiegen, und nur noch Vor- und Nachsorgeleistungen anboten. Doch seit wenigen Tagen ist nicht mehr nur die außerklinische Geburtshilfe in Deutschland vom Aussterben bedroht, sondern die gesamte freiberufliche Hebammenhilfe.

Mit der Ankündigung der Nürnberger Versicherung, zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen auszusteigen, ist klar: Wenn jetzt nichts passiert, wird es ab Mitte des nächsten Jahres in Deutschland keine freiberuflichen Hebammen mehr geben. Und das heißt: Wenn nicht sehr schnell auf politischer Ebene Anstrengungen unternommen werden, um die Hebammenhilfe in Deutschland zu retten, werden Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in Zukunft entschieden anders aussehen als bisher. Und zwar nicht nur für jene Frauen, die ihre Babys nicht im Krankenhaus zur Welt bringen wollen. Sondern für alle, die jemals hierzulande noch ein Kind kriegen werden.

Die Hebammenvorsorge in der Schwangerschaft wird dann ebenso verschwinden wie die Möglichkeit, zur Geburt in der Klinik die eigene vertraute Hebamme mitzubringen. Die Wochenbettnachsorge fällt ebenso weg wie Rückbildungsgymnastik. Vor allem aber verschwindet durch diese Entwicklung die Freiheit jeder einzelnen Frau, selbst zu entscheiden wie und wo sie ihr ihr Kind im Leben begrüßen will.

Dass das ein unermesslicher Verlust wäre, zeigt der Blick in andere Länder. In den USA etwa, in denen bei Geburten längst keine Hebammen mehr anwesend sein müssen, findet kaum noch eine Geburt ohne massive medizinische Intervention statt. Außerklinische Geburten sind in einigen Bundesstaaten sogar verboten, während die Kaiserschnittraten exorbitant ansteigen. Und: Sowohl die Säuglings- als auch die Müttersterblichkeit ist signifikant höher als bei uns in Deutschland, wo zu jeder Geburt eine Hebamme hinzugezogen werden muss.

Ich möchte Sie deshalb in Ihrem Amt als Familienministerin, vor allem aber von Mutter zu Mutter bitten: Setzen Sie sich mit Elan und Entschiedenheit für den Erhalt der freiberuflichen Hebammenhilfe in Deutschland ein! Denn wenn unsere Kinder uns irgendwann einmal zu Großmüttern machen, sollen sie dabei in den Genuss derselben Wahlfreiheit und derselben Möglichkeiten der feinfühligen, fachkundigen Hebammenbegleitung durch Schwangerschaft, Geburt und das erste Jahr mit Baby kommen wie wir – finden Sie nicht?

Herzlichst

Ihre

Nora Imlau

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26 Kommentare zu “Mein offener Brief an unsere Familienministerin Manuela Schwesig”

  1. Monika Findeis sagt:

    super! mehr ist dazu nicht zu sagen!

  2. ziegler heike sagt:

    Der Bitte möchte ich mich anschließen, die Hebammen leisten einen sehr deutlich unterschätzten Beitrag an der Gesellschaft.Mir ist allerdings neben dem gesellschaftlichen Aspekt auch wichtig, zu betonen das ist ein Beruf, d.h.damit finanziert man sich den Lebensunterhalt, sollte zumindest so sein…bislang schon schwierig genug , und jetzt?
    Ich habe aufgegeben und habe mit Anfang 40 angefangen zu studieren…ich brauche einen Beruf mit Perspektive….aber den Luxus kann sich auch nicht jede von uns Hebammen erlauben.Mit mahnenden Grüßen
    H.Ziegler

  3. Daniela Müller sagt:

    Liebe Frau Imlau,
    ich habe die Eltern bereits am 23. November letzten Jahres kontaktiert und gebeten, etwas über das Thema zu bringen. Als Antwort bekam ich „Wir sehen, was wir in einem der nächsten Hefte dazu bringen können“. Bisher ist nichts geschehen, und das obwohl es sich bei so manchem Artikel angeboten hätte, dieses Thema ohne großen Aufwand miteinzubeziehen (vorletztes Heft: Welcher Entbindungsort ist der richtige für wen?, aktuelles Heft: Wem nutzt der hochtechnisierte Kreißsaal?“). BITTE setzen Sie sich dafür ein, dass das Thema aufgegriffen wird, als Ansprechpartner stehen sowohl ich (Mutter zweier Töchter, habe bspw. Postkartenaktion ans Bundesgesundheitsministerium gestartet, aber auch unzählige Briefe an Politiker, Parteien, Frauenverbände, Kinderschutzbund uswusw verfasst), meine Hebamme (Geburtshaus und Hausgeburten) als auch bspw. Bianca Kasting (Initiatorin der aktuellen Online-Petition, Kontakt gerne über mich!!) sehr sehr gerne zur Verfügung! Wir planen auch weitere Aktionen in Berlin bspw. Es muss sich was tun, Briefe an Politiker sind genug geschrieben, wir bekommen auch freundliche Antworten, aber jeder verweist auf den anderen. Das Familienministerium aufs Gesundheitsministerium, das Gesundheitsministerium auf die Hebammenverbände und die GKV. Wir brauchen Öffentlichkeit! Nutzen Sie bitte Ihre journalistischen Kontakte!!
    VIELEN DANK für Ihre Unterstützung!
    Daniela Müller

    • Kathi sagt:

      Danke für Ihren Einsatz, als „Laie“ weiß man ja leider oft gar nicht wie man etwas bewegen kann. Es würden sich sicher viele Menschen an diversen „Aktionen“ beteiligen, wenn sie eben nur wüssten was sie tun können..

      MfG

  4. Herzmutter sagt:

    Vielen Dank für diesen Brief, Frau Imlau! Ich hoffe sehr, daß er etwas ändern kann… ich weiß auch nicht, was ich ohne meine Hebamme getan hätte! Ich habe mich so allein gefühlt, erst in der Schwangerschaft und dann als das Baby da war. Von den Problemen nicht zu reden; ganz sicher hätte ih nicht stillen können ohne professionelle Tipps und mentale Unterstützung!

    Liebe Grüße, Janina

  5. Dieser Brief spricht mir aus dem Herzen sowohl als Mutter wie auch als Hebamme. Selbst ich lernte sehr schätzen nach der Geburt meines Sohnes wie wohltuend es ist, wenn meine Hebamme uns besuchen kam.Es ging einfach allen in der Familie danach immer viel besser. Und wenn ich an meine Familie denke kommen mir die Tränen, denn bisher war ich für unser Familieneinkommen als freiberufliche Hebamme zuständig und der Gedanke, dass mir ab Juli 2015 meine Existenz und somit auch die meiner Familie genommen wird treibt mir die Tränen in die Augen. Ich fühle mich wie ein Ertrinkender, denn ich weiß nicht wie es dann weitergehen soll. Seit 15 Jahren arbeite ich in meinem Traumberuf und beklage nur selten, dass unsere Bezahlung so schlecht ist. Ich arbeite mind. 50 Stunden die Woche, aber darüber beklage ich mich auch nicht. Wir können nur so von meinem Verdienst leben und ich bin glücklich mit meiner Arbeit. Aber jetzt wo mir einfach so alles genommen werden soll, könnte ich schreien vor Wut!!! Ich schreie laut in meinem Kopf, in Kolumnen im Internet und nachts schlaflos im Bett liegend …. ich hoffe das hört jemand, der an der richtigen Stelle sitzt und mir und auch allen Kolleginnen hilft.
    Auf meinem Auto steht: auf dem Weg zu neuem Leben, die Menschen im Auto hinter mir lesen das und lächeln …

  6. Hiltrud Füßer sagt:

    Ich weiß nicht, ob die Ministerin die Ansprache von Mutter zu Mutter annimmt. Aber ich finde es sehr wichtig, dass sie diesen offenen Brief erhalten hat. Und mindestens genauso wichtig ist die Verbreitung über Socialmedien, denn ich fürchte die Problematik in der breiten Bevölkerung nicht ausreichend bewusst.
    Daher:Danke für die Initiative!

  7. Silvia Hesse sagt:

    Hallo
    Ich bin 2 fache Mutter. Als ich die Nachricht bekommen
    habe das die freiberufliche Hebamme ab dem Nächsten Jahr
    nicht mehr geben soll ist mir nichts mehr eingefallen.
    Meine Hebamme die mich in der Schwangerschaft und danach
    betreut hat ist für mich zu einem sehr wichtigen Person geworden.
    Ich habe nach der Geburt meiner ersten Tochter dem Tod ins Gesicht geblickt und meine Hebamme die mich zu hause betreut hat
    gab mir einen riesigen halt und eine unglaubliche Unterstützung.
    Wer hätte mich den da unterstürzt wen nicht sie ich musste sie nachts anrufen weil ich unglaubliche schmerzen hatte. sie war tag und Nacht für mich und meine Tochter da sie hat mich in den ersten Wochen unterstützt und Sicherheit gegeben. Ich wäre nicht in der Lage
    gewesen zu einem Krankenhaus jeden Tag zu gehen schon gar
    nicht nach dieser riesigen not OP.Sie gab mir den halt auch in
    meiner 2 SSW in der ich wehen im Urlaub bekam und ich sie von
    dort aus anrief und ihre Hilfe Brauchte.Meine Hebamme hat mich
    beraten wegen der Ernährung und ist bis jetzt immer noch für mich da.

    BITTE WIR BRAUCHEN FREIBERUFLICHE HEBAMMEN !!!!!

    Ich möchte mich der Nora Imlau anschließen

  8. Rebecca sagt:

    Liebe Frau Imlau,
    vielen Dank für diesen offenen Brief!
    Er spricht mir aus der Seele.
    Auch ich beobachte seit Monaten die Entwicklung mit Sorge und kann nur hoffen und beten, dass es noch eine Einsicht geben wird.
    Ohne freiberufliche Hebammen… das ist doch nix!

    Liebe Grüße,
    Rebecca

  9. Sabine sagt:

    Liebe Nora,
    vielen Dank für den tollen Brief! Er spricht mir aus dem Herzen!
    Ich wollte gerade auf „like“ von Facebook klicken, aber es geht leider nicht- schade!!
    Grüße aus Wien, Sabine

  10. Stephan Neef sagt:

    Liebe Frau Schwesig,
    ich schließe mich mit großem Nachdruck den Ausführungen von Frau Imlau an! Ich bin Vater von vier wundervollen Kindern, von denen eines sich mit ganzem Herzen für den Hebammenberuf entschieden hat! Eltern (Mütter und Väter!) brauchen die professionelle und liebevolle Begleitung freiberuflicher Hebammen und unsere Gesellschaft braucht Mütter und Väter, die sich trauen, Kinder zu bekommen und unsere Zukunft zu sichern. Beides hängt eng und unmittelbar zusammen! Wenn wir also als Gesellschaft und als Menschheit Kinder wollen, sollten wir die ganz besonders unterstützen und fördern, die sich um junge Eltern und deren Kinder kümmern – das nicht mit ganzer Kraft zu tun ist lebensfeindlich!

    Ich wünsche Ihnen Kraft , Mut und Liebe, die richtigen Entscheidungen zu treffen und bin sicher, das Sie es auch tun und durchsetzen!

    Liebe Grüße!
    Stephan Neef

  11. [...] für uns Hebammen einsetzen. Es werden Facebook-Gruppen zur Unterstützung gegründet, offene Briefe an Politiker verfasst und mit Facebook-Aktionen wie „Ein Herz für meine Hebamme“ ein Zeichen gesetzt. Das [...]

  12. Felix Osthoff sagt:

    Den freiberuflichen Hebammen ihre Berufsbasis zu entziehen ist inakzeptabel und barbarisch.
    Die ‘individuelle’ Geburt für sich zu entscheiden muss als eine ‘demokratische’ Möglichkeit weiterhin verlässlich zur Verfügung stehen!!!!!!!!

  13. Wo kann ich unterschreiben?
    Gut auf den Punkt gebracht.

  14. [...] gibt offene Briefe z.B. hier an Frau Gröhe (Ehefrau des Gesundheitsministers) oder hier an die Familienministerin Frau Schwesig. Vorlagen für Briefe und eine Liste mit möglichen [...]

  15. Simone sagt:

    Sehr gut geschrieben! Ich hoffe und bete, dass etwas passiert!

  16. [...] sich in den letzten Tagen für uns einsetzen. Es werden Facebookgruppen gebildet  gegründet, offene Briefe an Politiker verfasst und mit Facebook-Aktionen wie „Ein Herz für meine Hebamme“ ein Zeichen gesetzt. Das [...]

  17. Hallo!
    Ich bin ein Mann und habe fünf Kinder und fünf Enkel.
    Ich finde es unerträglich das jetzt selbst das Kinderkriegen kommerzialisiert werden soll. Darauf Läuft die Entwicklung hinaus wenn die Hebammen keine Möglichkeit mehr haben sich zu versichern.

  18. Uwe Hiltmann sagt:

    Vielen Dank für diesen aufrüttelnden Brief. Ich fände es sehr schlimm, wenn zukünftig Mütter nicht mehr entscheiden können, wo sie entbinden möchten, weil es keine Hebammen mehr gibt, die bei einer Hausgeburt oder in einem Geburtshaus dabei sein könnten. Und schon früher, wo Ärzte anfingen, sich in das Thema Geburt „einzumischen“ und es erst einmal zu einem rapiden Anstieg der Mütter- und Säuglingssterblichkeit kam, hatten Hebammen ihr über Jahrhunderte tradiertes Wissen und Ihr Können verteidigen müssen. Doch damals gab es noch eine Wahl. Ich hoffe, dass wir diese Wahl noch viele Jahrhunderte haben werden und dass es auch in Zukunft noch den Beruf der Hebamme geben wird.

    Gibt es eine Möglichkeit, sich an einer Petition oder Ähnlichem zu beteiligen?

    Danke und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Bemühungen,
    Uwe Hiltmann

  19. Lena Peller sagt:

    Meine zwei Söhne sind dank engagierter Hebammen froher Hoffnung erwartet, sicher (im KH) geboren und trotz aller Schwierigkeiten gestillt worden. Wenn dies zukünftig wegfällt, wenn Kinderkriegen zum medizinischen Vorfall wird, dann tun mir die zukünftigen Mütter von Herzen Leid. Hebammen sind unterbezahlte Frauen, die wahnsinnig wichtige Arbeit machen. Ihr Einkommen schrumpft weiter jedes Jahr. Dass hier bisher niemand aus der Politik eingreift, zeigt wie wichtig eine gute (bzw gut bezahlte) Lobby in der Politik ist. Bitte bitte bitte helfen Sie!

  20. Vera Müller sagt:

    Wie wahr! Ich hatte das Glück, bei der Geburt meines zweiten Kindes meine „Wahlhebamme“ an meiner Seite zu haben. Und ihre Kompetenz (Akupunktur, Homöopathie) hat mir den Wehentropf erspart. Der Arzt war zwar bei der Geburt dabei, aber letztendlich hat er sich überhaupt nicht eingemischt (auch das ist selten!!), sondern lediglich das Wasser aus der Wanne gelassen ;-) und die Routineuntersuchung nachher gemacht. Diese Erfahrung einer völlig „normalen“ Geburt, wohlgemerkt auch im Krankenhaus, aber eben ohne großes Bohei, das geht nur, wenn wir weiter unsere Hebammen mit den ihnen eigenen Kompetenzen haben. Ich wünsche mir, dass auch meine Tochter später diese Möglichkeiten hat!!

  21. Franziska Rauwald sagt:

    Ich danke sehr für diesen Artikel und hoffe sehr, dass sich nun endlich mal nach so vielen leeren Worten in der Politik was tut. Ohne jemanden zunahe treten zu wollen, aber bei den „Schleckerfrauen“ ging damals ein Aufschrei durch ganz Deutschland und so schnell konnte man garnicht schauen, wie schnell die Politik ihre Finger im Spiel hatte. Und jetzt??? Bei tausenden Hebammen interessiert es scheinbar niemanden und ich habe immermehr das Gefühl unser Protest verweht im Winde. Langsam verliere ich den Glauben an unser System, was scheinbar nur noch von Lobbyisten und der Wirtschaft geführt wird und nicht mehr auf die Menschen!!!!Ich hoffe sehr meinen Job auch in Zukunkft noch weiter ausführen zu können und setzte all meine Hoffnungen nun auf die oberste Politik: Bewegt endlich euren Hintern!!!!

  22. Judith Giurato sagt:

    Ich kann dem Brief nur zustimmen. Ich als Mama von zwei Mädchen war mehr als dankbar, dass ich tolle Hebammen hatte, die mich vor, während und nach der Geburt begleitet haben. Es muss was passieren und zwar schnell!

  23. [...] setzt sich deswegen für sie ein. Auf ihrer Facebook-Seite hat sie unter anderem den Link zu Nora Imlaus offenen Brief geteilt und ein Logo mit einem Herz in dem steht “Rettet UNSERE [...]

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